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Notruf Jemen: Hunger und Cholera bedrohen Menschenleben

Jemen ist das ärmste Land im Nahen Osten. Seit Beginn des Bürgerkrieges 2015 kämpfen die Menschen vor Ort ums Überleben:
Über die Hälfte der 27,4 Millionen Jemeniten hat keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser, medizinischer Versorgung und Hygiene. Mehr als 3 Millionen Menschen sind im Land vor Kämpfen auf der Flucht. Rund 12 Millionen Menschen wissen nicht, wann sie die nächste Mahlzeit bekommen. 7 Millionen von ihnen droht der Hungertod. Insgesamt sind 21 Millionen Menschen im Jemen auf humanitäre Hilfe angewiesen.
Die derzeitige Schließung der Grenzen und Blockade der See- und Flughäfen bedeutet, dass noch weniger der lebenswichtigen und dringend benötigten Hilfslieferungen die Notleidenden erreichen. Diese Lieferengpässe verschlimmern die ohnehin schon massive Hungerkrise und die weitverbreitete Unterernährung bei Kindern. UN-Nothilfekoordinator Mark Lowcok befürchtet, dass dies die größte Hungersnot werden könnte, die die Welt in den vergangenen Jahrzehnten gesehen hat
Zudem verbreitet sich die Durchfallerkrankung Cholera rasant. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) berichtet von mittlerweile mehr als 900.000 Verdachtsfällen und fast 2.200 Cholera-Toten im Jemen.
CARE ist eine der wenigen Hilfsorganisationen, die weiterhin vor Ort lebensrettende Hilfe leisten.

Wir unterstützen Familien mit Lebensmitteln und Bargeld und stellen sauberes Wasser bereit. Wir reparieren Wasserstellen und verteilen Hygiene-CARE-Pakete, um die Übertragung von Erkrankungen zu verhindern. Unsere langfristigen Entwicklungsprogramme setzen wir soweit wie möglich fort. Bisher hat CARE im Jemen fast 1,7 Millionen Menschen mit seiner Hilfe erreicht

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