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Kölner Ärzte im Einsatz für Wohnungslose

Grundsätzlich hat in Deutschland jeder Mensch ein Recht auf eine medizinische Betreuung. Doch ausgerechnet diejenigen, die Hilfe am meisten bräuchten, sind am schlechtesten versorgt: Die Wohnungslosen. Das Leben auf der Straße macht krank. Ungeschützt der Witterung ausgesetzt, kaum eine Möglichkeit für die Körperhygiene, oft verbunden mit Alkohol oder Drogen - kein Wunder, dass etwa neun von zehn Wohnungslosen eine dringende ärztliche Behandlung benötigen.

Bei der Kölner Arbeitsgemeinschaft "Gesundheit für Wohnungslose" bekommen sie diese Hilfe: Ein Team von ehrenamtlich tätigen Ärzten, Schwestern und Fahrern steht jeden Montag- und Mittwochabend mit einem Krankentransporter des Gesundheitsamtes der Stadt Köln am Appellhofplatz und bietet medizinische Erstversorgung. Und weil Wohnungslose oft Scheu vor Institutionen haben, ist dieses Angebot sehr niedrigschwellig: keine Arztkittel, keine Formalitäten und in direkter Nähe zur Essensausgabe der Emmaus Gemeinschaft. So konnten wir seit 1995 schon bei hunderten Wohnungslosen Wunden und offene Beine versorgen, Haut- und Magenprobleme behandeln oder die Patienten an eine weiterführende Behandlung vermitteln, wo sie genauer untersucht und therapiert werden konnten.

Weitere Informationen zu dem Projekt  finden Sie hier.